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The Denim Story Teil 1: Blue Jeans im Wandel der Zeit

The Denim Story: Teil 1

Mehr als bloss ein cooles Kleidungsstück: Denim schreibt Modegeschichte. Von den Anfängen der Jeans in den revolutionären 50er-Jahren, zu hippiesken Schlag-Jeans Ende der 60er bis zur Denim-Ikone Kate Moss in den 90ties – Blue Jeans begleiten uns treu durch die Jahrzehnte. Immer im Wandel, immer neu geschnitten und stets von einer Ikone ihrer Zeit repräsentiert. 

Marylin Monroe in Blue Jeans

Kaum ein Kleidungsstück hat die Modewelt so nachhaltig verändert wie die Erfindung der Blue Jeans.

Der deutsch-amerikanische Händler Levi Strauss und sein Geschäftspartner Jacob Davis aus San Francisco legten um ca. 1850 den Grundstein der Erfolgsgeschichte und schufen aus dunklem, rauem Denim die Arbeiterhose für den Mann – der Prototyp der heutigen Jeans.

Die blaue Färbung bekam der grobe Baumwollstoff – und bekommt noch heute – durch den Farbstoff Indigo, der aus der indischen Indigopflanze gewonnen wird. Um 1920 hatte sich der Begriff der Blue Jeans etabliert.

Die Jeans als Zeichen des Protests und der Rebellion

Was zuerst bloss den Männern vorbehalten war, wurde 1953 auch erstmals für Frauen geschneidert: Die Jeans für Mädchen, die sogenannte „Girls-Camping-Hose“.

Grösstenteils galt die Blue Jeans aber nach wie vor als Zeichen der Rebellion: Als Vorreiter der Protestbewegung gegen Autorität und Traditionen fand die Hose besonders bei den Jugendlichen Anklang.

Der damalige Zeitgeist wurde von den amerikanischen Jugendidolen wie James Dean und Marlon Brando massgeblich geprägt. Ihr Look: Blue Jeans, weisses T-Shirt, schwarze Biker- oder Jeans-Jacke, war Ausdruck des neuen Lebensgefühls.

Die Jeans-Ikonen Marilyn Monroe und Brigitte Bardot

Dank der kollektiven Aufbruchsstimmung in der Musik, Film- und Kulturbewegung in den späten 50er- und 60er-Jahren krönten Ikonen wie Marilyn Monroe und Brigitte Bardot den Kult um die Blue Jeans. Der zunehmenden Industrialisierung folgte ein langsamer, aber steter Aufschwung, entsprechender Wohlstand, gefolgt von der Globalisierung.

Brigitte Bardot in Blue Jeans

Der internationale Austausch der Modelaunen und verschiedenen Stilen erleichterte den Jeans den ungebrochenen Aufstieg zum endgültigen Kultobjekt. Waren in den 50ern noch besonders unisex geschnittene Modelle mit geradem Bein en Vogue, wie Marilyn Monroe sie trug, machte Brigitte Bardot in den 60ern den aufkommenden Schlag der Jeanshose bekannt.

Die beiden Schauspielerinnen nahmen eine Vorreiterrolle ein, die fortan ein Trend begründete: Jede Epoche hat ihre „Jeans-Ikone“, ihren eigenen Cut und favorisierte Indigo-Nuancen.

In „The Denim Story“ Teil 2 erfahren Sie, wie die Schlaghose immer weiter wurde, die Röhrenjeans in den 80ern das schmale Hosenbein einläutete und warum die 90er-Jahre nebst Kate Moss als Jeans-Ikone nicht viel zeitloses zu bieten hatten.

 

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